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Opel Dieselskandal

Opel im Dieselskandal, Widerruf der Autofinanzierung, Rückgabe, Schadenersatz und Urteile

Opel im Diesel Abgasskandal
Betrugsvorwürfe im Dieselskandal gegen Opel

Opel Dieselskandal in Kürze:

November 2019: Opel Dieselskandal ist eröffent! Das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG) bestätigt im sog. vorläufigen Rechts­schutz­verfahren mit Beschluss vom 06.11.2019, dass der Rüsselsheimer Automobilhersteller Opel tausende Diesel-Fahrzeuge zurückrufen muss (Az. 5 MB 3/19). Konkret sollen von der Rückruf-Aktion etwa 100.000 Fahrzeuge betroffen sein. Betroffenen sind ca. 100.000 Modelle aus den Jahren 2013 bis 2016:

  • Zafira 1.6 und 2.0 CDTi,
  • Cascada 2.0 CDTi und
  • Insignia 2.0 CDTi

November 2018: Opel versucht vergeblich durch Eilantrag vor dem Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgericht den Rückruf zu verhindern.

November 2018: Das Kraftfahrt-Bundesamt ruft die Fahrzeugtypen Insignia und Cascada 2,0 l (125kw) sowie Zafira 1,6 l (88kw , 100kw), Zafira 2,0 l, (96kw, 125kw) Euro 6 aus den Modelljahren 2013 – 2016 zurück

Oktober 2018: Opel wegen Verdachts auf Abgasmanipulation im Visier der Justiz. Hessische Ermittler durchsuchten die Firmenstandorte in Rüsselsheim und Kaiserslautern. Etwa 100.000 EURO-6-Diesel sollen betroffen sein. Der amtliche Rückruf steht bevor.

Juli 2018: Opel gerät in Verdacht bei den Modellen Zafira, Insignia und Cascada eine illegale Abschalteinrichtung zur Manipulation der Abgasreinigung integriert zu haben

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Opel soll die Abgasreinigung der Euro-6-Modelle Zafira, Cascada Insignia und Astra manipuliert haben. Abschalteinrichtungen seien in Fahrzeugen aus den Jahren 2012, 2014 und 2017 verbaut.

Die Betrugsvorwürfe im Dieselskandal gegen Opel gehen weiter

Nach Informationen des Hessischen Rundfunks (hr) untersuchte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Ende November 2018 die Abgasreinigung des Astra Diesel mit Euro 6 auf illegale Abschalteinrichtungen. Der Hersteller wollte sich am Freitag, 23. November 2018, nicht dazu äußern.

Welche Opel-Modelle sind vom Dieselskandal betroffen?

Die folgenden Modelle in der jeweiligen Diesel-Variante sind Teil eines Zwangs-Rückrufs durch das Kraftfahrtbundesamt:

  • Zafira 1.6 CDTi
  • Zafira 2.0 CDTi
  • Insignia 2.0 CDTi
  • Cascada 2.0 CDTi
  • Astra Diesel

Die Fahrzeuge besitzen die Diesel-Abgasnorm Euro 6, allerdings erfüllen sie diese Norm nur im Testbetrieb und aufgrund einer illegalen Abschalteinrichtung. Besitzer dieser Modelle können daher den Hersteller in Anspruch nehmen. Da eine Nachbesserung nicht empfehlenswert ist, verlangen die meisten Kunden zu Recht in dem Abgasskandal eine Rückabwicklung des Autokaufs.

KBA-Rückruf wegen Thermofenster

Der sofortige Rückruf war bereits im Oktober 2018 vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) mit der Begründung angeordnet worden, dass die eingebauten Systeme zur Reduzierung der Stickoxide in den Abgasen u.a. schon bei Außentemperaturen unter 17°C in ihrer Wirksamkeit gedrosselt würden (sog. Thermofenster).

Rückrufdatenbank vom Kraftfahrtbundesamt

Ob Ihr Dieselmodell zu den Fahrzeugen mit hohen Stickstoffwerten zählt und vom Rückruf betroffen ist, können Sie beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) einfach online ermitteln. Die Abfrage beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) erlaubt Ihnen, auf Hersteller, Fahrzeugmodell und Baujahr zu filtern. Darüber hinaus finden Sie dort weiterführende Informationen über Rückrufe von Fahrzeugen, die im Zusammenhang mit dem Abgasskandal von Opel, VW, Daimler & Co. stehen.

Hier geht es zur Rückrufdatenbank vom Kraftfahrtbundesamt (KBA).

Welche Rechte haben Sie im Opel Diesel – Abgasskandal?

Im Abgasskandal gibt es grundsätzlich drei verschiedene Vorgehensweisen. So können Sie Ihren Schaden im Abgasskandal wie Wertverlußt, Fahrverbot oder Nachrüstungen vermeiden:

  • Schadensersatz gegen Opel einklagen
  • Gewährleistungsrechte vom Autohändler (Rücktritt/Schandenersatz/Nacherfüllung)
  • den Widerruf des Autokredits bei der finanzierenden Bank erklären

Widerruf statt Klageweg gegen Opel

Haben Sie ihren Opelkauf finanziert? Dann empfehlen wir Ihnen diese Option. Geben Sie den Opel einfach zurück, mit dem Widerruf des Autokredits.

Die jeweilige Autobank muss Verbraucher beim Abschluss von Darlehensverträgen richtig zum Widerrufsrecht informieren. Diese Informationspflicht wurde von Autobanken häufig nicht erfüllt. Autobanken wie die Opel-Bank nutzten fehlerhafte Autokreditverträge und Widerrufsbelehrungen, die nicht dem gesetzlichen Standard entsprechen.

Mit dem Widerrufsjoker geben Sie das Auto zurück und erhalten den größten Teil des Kaufpreises erstattet. Dies ist ein erheblicher finanzieller Vorteil gegenüber einem Verkauf.

Lesen Sie hier mehr zum Widerruf des Opel Autokredites

Justus rät:
Wir vertreten eine Vielzahl von Betroffen aus dem Dieselskandal. So konnten wir erfolgreich Autodarlehen widerrufen und auch Klagen gegen VW und Autohändler anhängig machen.

⇒ kostenfreie Erstberatung

Wir empfehlen Ihnen, zeitnah Maßnahmen zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen einzuleiten. Machen Sie den Auto Abgass-Check und lassen sich kostenfrei und individuell beraten.

Senden Sie uns einfach Ihren KFZ-Schein, Kaufvertrag und ggf. den Darlehensvertrag zu oder laden Sie diese gleich über das Kontaktformular hoch.
Soweit ihre Rechtsschutzversicherung nicht deckt, finden wir zusammen einen Weg, wie Sie ohne eigenes Risiko ihre Ansprüche durchsetzen können. Hierzu arbeiten wir eng mit einem Prozesskostenfinanzerier zusammen, so dass Sie kein Kostenrisiko haben.

Grit Rahn
Rechtsanwältin
Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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