Mitsubishi: im Abgasskandal verstrickt?

Wieder einmal gehen deutsche Ermittler gegen einen Autobauer vor. Diesmal wollen sie Mitsubishi beim Schummeln erwischt haben. Der Autobauer steht im Verdacht in einigen seiner Dieselfahrzeugen eine verbotene Abschaltautomatik eingebaut zu haben. Die soll dafür sorgen, dass die Autos auf einem Prüfstand zwar die Grenzwerte für Stickoxide einhalten, aber eben nicht im normalen Betrieb.

Mitsubishi ist neuer Verdächtiger in Sachen “Abgasskandal”

Mitsubishi auch im Dieselskandal dabei
Durchsuchungen bei Mitsubishi in Deutschland – Hat wieder ein Autobauer bei Abgasen geschummelt?

Im September 2015 gab Volkswagen erstmals zu, dass manipulierte Software in Diesel-Motoren des Typs EA 189 verbaut worden war. Mit der Zeit wurde auch bei immer mehr Modellen der Tochterfirmen wie AudiSeat und Skoda sowie bei dem Hersteller Porsche und Daimler illegale Abschalteinrichtungen gefunden. Nach Volkswagen, Daimler und Fiat Chrysler ist Mitsubishi nun schon der vierte Autohersteller dem eine Abgasmanipulation vorgeworfen wird.

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Ermittler suchen nach Beweisen für Dieselskandal bei Mitsubishi

Nun durchsuchte die Staatsanwaltschaft Frankfurt in zehn Mitsubishi-Standorten in Deutschland die Büros. Der Zulieferer Continental gilt momentan im Verfahren nur als Zeuge und nicht selbst als Angeklagter. Durch die Durchsuchung erhofft sich die Staatsanwaltschaft Beweismittel für den Betrug zu finden.

Drohende Fahrverbote und die Stilllegungen

Betroffen von den illegalen Abschalteinrichtung sollen die Mitsubishi-Fahrzeuge mit 1,6 und 2,2 Liter Dieselmotoren sein. Diesen Fahrzeugen drohen nun Fahrverbote oder sogar die Stilllegungen.

Es bleibt abzuwarten, wie die StA weiter vorgeht. In Anbetracht der letzten Jahre und der Verstrickung von fast allen deutschen Dieselherstellern und Verkäufern in den Abgasskandal ist die Wahrscheinlichkeit, dass die StA Beweise findet, doch ziemlich hoch.

Justus rät:

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Grit Rahn
Rechtsanwältin
Knud J. Steffan
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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